Blurting

Blurting ist eine nützliche Lerntechnik in der letzten Zeit vor einer Prüfung. Am besten stellt man sich einen Wecker je nach Umfang des Themas. Man schreibt dabei einfach das Thema auf einen Zettel und notiert dazu alles, was man über das Thema weiß, was einem um das Thema herum noch einfällt und vergleicht es danach mit dem dem Lehrbuch. Man kann dabei stichwortartig wie auf einer Mindmap arbeiten!

Auf diese Weise weiß man genau, welche Teile eines Themas man noch nacharbeiten muss und was man bereits weiß. Es zeigt auch, was sich im Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis befindet, so dass man den Wiederholungsfahrplan für diese Wissensbereiche anpassen kann. Diese Methode ist äußerst nützlich für kleinere Themen, da man damit sicherstellen kann, dass man jeden Aspekt des Lehrstoffs kennt.

Damit ist die Blurting-Technik auch eine Technik, um sich selbst zu prüfen!

Diese Technik eignet sich auch hervorragend für Paar- und Gruppenarbeit, was für aktive Überarbeitungssitzungen auch in einer Schulklasse erstaunlich wirksam sein kann. Damit kann aber auch ein Lehrer oder eine Lehrerin herausfinden, was für die SchülerInnen im Unterricht funktioniert hat und was nicht. Wichtig ist dabei, dass Blurting keine Prüfungsfunktion haben sollte, was man den SchülerInnen deutlich machen muss. So kann man als Unterrichtender am Ende seines Unterrichts in fünf Minuten herausfinden, was noch vom Lernstoff geblieben ist. Gleichzeitig bietet man den SchülerInnen auch ein Wiederholung an, die zusätzlich den vermittelten Lernstoff festigen kann!





Schreibe einen Kommentar