Wie kann man sich Namen von Menschen, die man gerade kennengelernt hat, am besten merken?

Manche Menschen fällt es schwer, sich nach einem kurzen Treffen mit bis dahin fremden Menschen an deren Namen zu erinnern. Es gibt aber einige gute Möglichkeiten, mit denen man sich zukünftig besser an den Namen erinnern kann.

Wenn man jemanden kennenlernt, sollte man den Namen der Person anschließend so oft wie möglich aussprechen, denn die Wiederholung hilft dem Gehirn dabei, die neue Information langfristig zu speichern. Je öfter man diesen Namen wiederholt, desto besser kannst man sich an ihn erinnern. Als Faustregel gilt: Mindestens dreimal sollte man danach den Namen erwähnen, etwa indem man Freunden oder der Familie davon erzählt. Es kann auch helfen, diese Person in den richtigen Kontext zu setzen, also Assoziationen etwa mit dem Unternehmen, einer bereits bekannten Person oder einem Hobby zu verknüpfen. Ebenso hilfreich ist es, wenn man sich Eselsbrücken baut, die sich auf den Beruf, das Aussehen, eine Geschichte oder eine Erinnerung beziehen.

Besonders wichtig ist auch, den Augenkontakt herzustellen, denn Menschen können sich von Natur aus besonders gut an Gesichter, insbesondere aber an die Augen eines Gegenüber erinnern. Während sich Kleidung, Frisur und Figur ändern können, bleiben die Augen und Gesichtszüge immer gleich und sind deshalb besonders einprägsam.

Um sich Namen etwa bei einem Meeting besser merken zu können, kann man auch das Smartphone nutzen, indem man das Gegenüber nach der Telefonnummer oder Email-Adresse fragt und gleich in seinem Smartphone abspeichert, und, wenn man darf, macht man dazu auch gleich ein Foto. So kann man auch noch Tage danach sein Smartphone durchgehen und die Namen und die Gesichter wieder in Erinnerung rufen.

Literatur

Stangl, W. (2015). Namen merken Mnemotechniken. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mnemotechnik-Namen-merken.shtml (15-11-13).

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