Warum findet man in einem Text so selten seine eigenen Rechtschreibfehler?

Das liegt vor allem an der Mustererkennung des menschlichen Gehirns, denn das Gehirn weiß aufgrund des Anfangs- und Endbuchstabens, wie ein Wort richtig zu lesen ist und blendet Fehler dadurch aus. Das Gehirn weiß eben, was es richtigerweise lesen muss und überblendet die Fehler einfach.

Sogar in diesen Buchstabensalat findet sich unser Gehirn zurecht:

Ncah der Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wort setehn. Das ezniige Wcthiige ist, dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Slelte snid. Der Rset knan ein ttoaelr Slaat von Bestachubn sien, tedztorm knan man ihn onhe geößrre Pemoblre lseen. Das ist daleshb so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.

Literatur

Stangl, W. (2011). Lerntipp 30. [benjamin & werner]s praktische lerntipps.
WWW: https://schule.lerntipp.at/27/extra.shtml (11-11-14)
Rawlinson, G. E. (1976). The significance of letter position in word recognition. Unpublished PhD Thesis. Psychology Department, University of Nottingham. Nottingham.

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