Sketchnotes sind eine Mischung aus Text, Symbolen und Strukturen darstellen. Sketchnoting ist eine schnelle und effektive Methode um Inhalte zu visualisieren, die dabei helfen, Inhalte besser zu verstehen und  zusätzlich die Kreativität fördern. Zentral ist dabei das Zusammenspiel aus Texten und Bildern, was dazu führt, dass Inhalte schneller wahrgenommen werden und besser im Gedächtnis bleiben.

Sketchnotes funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Mindmaps und basieren wie dieses darauf, dass rund achtzig Prozent dessen, was Menschen von ihrer Umgebung erkennen und abspeichern, von ihren Augen geliefert wird. Unter den Sinnen des Menschen ist die optische Wahrnehmung eindeutig die dominierende, die auf Bilder wesentlich stärker reagiert als auf Wörter. Anschauliches berührt Menschen stets intensiver als Geschriebenes, erzeugt tiefere Emotionen und bleibt deshalb auch länger im Gedächtnis haften. Das Entwickeln von Sketchnotes ist keine Kunst, sondern ein Handwerk, bei dem man sich eine Sammlung von Formen und Symbolen anlegen sollte, mit denen sich verschiedenste Skizzen erstellen lassen, ähnlich wie man Buchstaben zu Wörtern aneinanderfügt. Als Basis dienen Grundformen wie Punkte, Kreise, Linien, Wellen, Drei- und Vierecke, die man beliebig drehen, verzerren und kombinieren kann. Das genügt, um die wichtigsten Elemente von solchen Skizzen zu entwickeln, Symbole für Inhalte oder Personen, Sprechblasen und Pfeile für Kernaussagen und Zusammenhänge. Ergänzt wird eine solche Zeichen-Galerie etwa durch die Nutzung verschiedener Schriftarten. Noch besser kann man sich aber an Inhalte erinnern, die per Bild und Wort vermittelt werden, denn sie werden in zwei unterschiedlichen Arealen des Gehirns abgespeichert.