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Nachhaltiges Lernen verlangt nach Bewegung

Wer nachhaltig lernen will, muss immer wieder Pausen machen, denn stundenlanges stures Pauken macht müde und führt dazu, dass man das gerade Gelesene wieder vergisst. Das Gehirn benötigt Zeit, um die aufgenommenen Informationen zu bearbeiten und im Gedächtnis zu speichern. Deshalb sollten Sie alle 45 bis sechzig Minuten eine kurze Pause planen, in der man aufsteht, sich streckt und ein paar Schritte geht. Das regt den Kreislauf an, bringt den Gehirnzellen neuen Sauerstoff und verhindert Verspannungen im Rücken.

Bewegung hat eine grundsätzlich positive Wirkung auf die Lernleistung. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Sport das Gedächtnis fördert, denn dabei werden andere Bereiche des Gehirns benutzt als beim Lernen, und die Durchblutung des Organs ist in der Regel besser. Wer also nach einer heftigen Lerneinheit einen langen Spaziergang plant oder mit dem Fahrrad fährt, macht nicht nur etwas Gutes für seine Gesundheit, sondern bringt auch sein Gehirn wieder in Schwung und kann sich anschließend besser auf den Stoff konzentrieren.

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