Lerntipps zur Prüfungsvorbereitung

Die nächste Prüfung steht bevor und der Lernstoff scheint endlos und unüberwindbar zu sein? Das sind einige Lerntipps, die bei der Prüfungsvorbereitung helfen und auch eine eventuell damit verbundene Prüfungsangst verhindern sollen.

Vorbereitung ist das Um und Auf! Wer den Stoff vor Beginn des Lernens richtig strukturiert und eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft, lernt leichter und effektiver.

1. Überblick verschaffen

Welcher Stoff ist gefragt? Am Besten erstellt man eine Liste der relevanten Themen oder einen richtigen Lernplan, in dem die verschiedenen Arbeitsphasen dokumentiert werden.

2. Die richtige Umgebung

Viel Platz, Ruhe, das richtige Licht, keine Ablenkung – das sind die optimalen Voraussetzungen, um gut lernen zu können. Wer alle Unterlagen vor sich ausbreiten kann, muss keine Zeit mit Suchen verschwenden. Gutes Licht ist wichtig, um die Augen nicht unnötig anzustrengen. Dass Mobiltelefon, TV & Co. keine guten Lernbegleiter sind, versteht sich von selbst. Das Internet wird beim Lernen zwar oft gebraucht, allerdings sollte man sich wirklich nur auf seinen Lernstoff konzentrieren und nicht mal eben den aktuellen Status der Freunde checken oder sich lustige Videos auf Youtube ansehen.

3. Alles was man braucht

Um den Lernort möglichst nicht dauernd verlassen zu müssen, sollte auch für Essen und Trinken gesorgt werden. Auch alle Lernunterlagen und Schreibuntensilien wie Stifte, Marker, Papier sollten griffbereit sein.

4. Sehen, hören, sprechen

Die eine ist ein akustischer Typ und muss sich den Stoff laut vorsagen, der andere ist visuell veranlagt und lernt besser durch das Markieren und Rausschreiben wichtiger Passagen.  Manche sind Mischtypen. Um herauszufinden, welche Methode am besten funktioniert, sollte man verschiedene Lerntechniken ausprobieren.

5. Immer und immer und immer wieder

Wiederholungen helfen, das Gelernte vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis zu transferieren. Wirkungsvoll ist auch, sich von einer ausstehenden Person abfragen zu lassen. Durch die Wiederholung mit eigenen Worten wird das Gelernte besser im Gedächtnis abgespeichert.

6. Zum Verwechseln ähnlich

Wer sehr ähnliche Gegenstände hintereinander lernt, läuft Gefahr, Inhalte zu vertauschen. Besser ist es, möglichst unähnliche Thematiken zu wählen, wenn man mehrere Fächer an einem Tag lernt.

7. Spiel auf Zeit

Einige Menschen lernen unter Zeitdruck besser und fangen deshalb erst so spät wie möglich mit dem Lernstoff an. Dies kann natürlich dazu führen, dass man nicht mehr mit allem fertig wird. Eine andere Möglichkeit, sich selbst Druck zu machen, ist, gewisse Aufgaben in einer selbst auferlegten Zeit durchzuführen. Dies simuliert zusätzlich den Druck während einer Prüfung und kann Prüfungsangst entgegen wirken.

8. Gemeinsam zum Ziel

Eine Lerngruppe ist ebenfalls sinnvoll, um den Prüfungsstoff mit anderen Studierenden durchzugehen und sich gegenseitig Tipps zu holen. Sie sollte aber nur als Ergänzung zum selbständigen Lernen gesehen werden und nicht das alleine Lernen ersetzen.

9. Auszeit

Zehn Minuten Pause pro Stunde zum Entspannen, Körper durchstrecken, frische Luft schnappen und Kopf durchlüften sind wichtig, um dem Gehirn eine Pause zu gönnen. Auch kurz die sozialen Netzwerke zu checken ist o.k., sollte aber nicht die Pause füllen.

10. Das Schönste kommt zum Schluss

Wer fleißig war, hat sich eine Belohnung verdient! Ein Computerspiel spielen, Eis essen, Sport machen, die neueste Folge der Lieblingsserie schauen.

Quelle: https://www.technikum-wien.at/lerntipps/