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Lernförderung statt Nachhilfe

Schon im Grundschulalter leiden viele der Kinder unter psychosomatischen Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen, Stresssymptomen sowie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. Schulschließungen und Heimunterricht während der Corona-Pandemie haben das Entwicklungspotenzial vieler Kinder stark eingeschränkt, da sie das Lernen neu erlernen müssen.

Ein weiteres häufiges Problem sind Teilleistungsstörungen wie ADS, ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie und deren Begleitsymptome wie mangelndes Selbstwertgefühl, Versagens- oder Prüfungsangst und Vermeidungsverhalten verbunden mit Leistungsverweigerung. Diese erschweren eine erfolgreiche Schullaufbahn. Konflikte mit Lehrern sowie im familiären und sozialen Umfeld sind die Folge und führen zu emotionalen und sozialen Problemen. Selbst hochbegabten Kindern fällt es oft schwer, ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen; viele leiden unter Langeweile oder ihrer Andersartigkeit, weil es ihnen an Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft fehlt.

Diese Kinder brauchen keine herkömmliche Nachhilfe, denn es geht nicht um das Auffüllen von Wissenslücken, sondern um die dauerhafte Beseitigung der Ursachen. Ziel einer solchen Lernförderung ist die langfristige Beseitigung von Lern- und Leistungsproblemen, die Schaffung von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die Entwicklung von Lernstrategien und Lernmotivation. Neben dem fehlenden Fachwissen müssen auch die grundlegenden Fähigkeiten des Lernens vermittelt werden, die dann für spürbare Erfolge, mehr Motivation und Spaß an der Schule sorgen.

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