Inhalt und Mitschriften

Sie wollen gerade mit dem Lernen beginnen und stellen plötzlich fest, dass sich Ihre Notizen von vor zwei Wochen in Hieroglyphen verwandelt haben, die entweder unmöglich oder nur mit großem Zeitaufwand zu entziffern sind. Um überhaupt etwas aus dem Geschriebenen lernen zu können, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie es in einer Form vorliegen haben, die Ihnen genau das ermöglicht. Das hört sich nach viel lästiger Arbeit an, ist aber weniger zeitaufwändig, als wenn Sie alles noch einmal durchgehen müssten.
Was Abschriften können müssen

Ein kleiner Tipp am Rande: Sie müssen nicht schön aussehen. Schließlich werden sie in der Regel unter großem Zeitdruck verfasst, so dass die Ästhetik auf der Prioritätenliste eher nachrangig ist. Dennoch gibt es ein paar Punkte, auf die Sie bei der Erstellung achten sollten:

Auswählen

Es macht absolut keinen Sinn, alles aus der PowerPoint-Präsentation oder aus dem Vortrag des Professors zu kopieren. Das kostet nur viel Zeit und am Ende hat man einen riesigen, unübersichtlichen Stapel von Blättern ohne wirklichen Inhalt. Außerdem erschwert zu viel Schreiben das aktive Zuhören, da es fast unmöglich ist, beides gleichzeitig zu bewältigen. Es ist also wichtig, aktiv zuzuhören oder zu lesen und das Wichtigste direkt herauszufiltern. Wenn der Professor vom Thema abweicht, ist es nicht nötig, dies mitzuschreiben, genauso wenig wie es nötig ist, jedes Beispiel aus dem Vortrag zu kopieren. Schreiben Sie nur die wichtigsten Punkte des Themas auf und konzentrieren Sie sich mehr auf das Zuhören, damit Sie verstehen, was Sie schreiben.

Schreiben

Sie können jede Form verwenden, die Ihnen passt. Sie können in Kurzform zusammenfassen, Mindmaps zeichnen oder kleine Infografiken kritzeln – alles, was Ihnen hilft, den Inhalt zu verstehen und zu behalten. Die einzige Regel lautet jedoch in der Regel: Schreiben Sie keine vollständigen Sätze auf. Zum einen braucht es Zeit, alles zu formulieren, zum anderen ist es besser, wenn Sie Ihre eigene Kurzform verwenden, um den Inhalt zu verdeutlichen. Die Tatsache, dass Sie es sich selbst erklären, hilft dem Lernprozess viel mehr, als wenn Sie geistesabwesend alles abschreiben, ohne darüber nachzudenken.

Nachbereitung

Ohne sie geht es kaum, denn nachdem der Vortrag, die Präsentation oder was auch immer aufgeschrieben wurde, ist das Wissen darüber am ehesten noch im Gedächtnis. Deshalb ist es ratsam, direkt im Anschluss alles noch einmal zu überdenken und in eine lernbare Form zu bringen. Das bedeutet, alles noch einmal durchzugehen, zu strukturieren, handschriftlich aufzuschreiben (zum Beispiel auf Karteikarten) und in eine lernfähige Form zu bringen. So hat man den Vorteil, dass man sofort merkt, wenn man etwas noch nicht verstanden hat und kann es sofort nachschlagen, bevor es zu spät ist und das Wissen für immer verloren geht. Außerdem ist bereits alles für die eigentliche Prüfungslernphase zusammengefasst.

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