Einfluss der Stimmung auf den Lernerfolg

Die Stimmung, mit der man das Lernen beginnt, wirkt sich auf die Gehirnleistung aus, denn für ein gutes Gedächtnis ist es entscheidend, sich möglichst positiv gestimmt zu fühlen. Das wird wahrscheinlich nicht immer gelingen, aber mit kleinen Übungen aus dem Achtsamkeitstraining kann man sehr wohl versuchen, vorhandene positive Gefühle zu verstärken und negative Emotionen in den Hintergrund treten zu lassen.

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So sollte man mit ein paar Handgriffen den Arbeitsplatz vorbereiten und eine gute Lernatmosphäre schaffen, etwa indem man den Arbeitsplatz aufräumt, alles für das Lernen bereitlegt, das Fenster öffnet und einige tiefe Atemzüge macht. Wenn man dann am Schreibtisch sitzt, noch einmal eine halbe Minute innehalten, einige Male ruhig ein- und ausatmen und bewusst die gute Stimmung oder Zuversicht spüren.

Dann erst sollte man mit dem Lernen beginnen.

Diese Art des Einstiegs ins Lernen sollte man konsequent durchziehen und nach etwa ein oder zwei Wochen in einer stillen Viertelstunse darüber nachdenken, was sich durch diesen bewussten Einstieg ins Lernen verändert hat.


Übrigens: In Untersuchungen hat man festgestellt, dass eine positive Stimmung kreatives Problemlösen und flexibles aber gründliches Nachdenken fördert, wobei man diese Stimmung etwa durch Musik, die fröhlich macht, erreichen kann. Wenn man also an einem Projekt arbeitet, wo man innovativ denken muss, oder an einem Problem arbeitet, über das man gründlich nachdenken muss, kann auch eine durch Musik erzeugte und unterstützte positive Stimmung dabei helfen (Stangl, 2011).

Literatur

Stangl, W. (2011). Stichwort: ‘Kreativität’. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/542/kreativitaet/ (2011-06-15)