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Ein dramatischer Bericht

Dein Kind bricht mittags nach der Schule in Tränen aus, legt dir wortlos seine Englischarbeit auf den Tisch und schließt sich in seinem Zimmer ein.
Eine 5 !
Und das wo ihr so viel zusammen geübt habt. Du kannst es kaum glauben und würdest am liebsten mitheulen. Du willst die Klassenarbeit gleich mit ihm durchgehen, schauen was schief gelaufen ist. Doch dein Kind weigert sich vehement: „Englisch ist blöd. Ich versteh das alles nicht und lern das eh nie!“ 😢
Verständlich dass dein Kind sich so äußert und die Arbeit nicht mehr sehen mag! Schlechte Noten machen etwas mit unseren Kindern. Sie legen sich wie dunkler Nebel auf die Seele und führen dazu, dass dein Kind sich unzulänglich und als Versager fühlt.
Manche Kinder nehmen schlechte Zensuren auch scheinbar gelassen hin und sagen dann: „Englisch ist mir eh egal.“ Aber das stimmt nicht. Kein Kind will schlechte Noten haben. Diese Äußerungen sind reiner Selbstschutz, damit die Belastung sich nicht ganz so schlimm anfühlt.
Noten sind schlimm. Es sollte sie gar nicht geben. Doch das ist in unserer Leistungsgesellschaft undenkbar. 💪
Wenn dein Kind auf die Regelschule geht, dann sind die Noten leider da und der nächste Test wartet schon wieder. Also sollte dein Kind das Beste aus der 5 machen und schauen, was es daraus lernen kann.
Das geht indem ihr die Klassenarbeit gemeinsam analysiert. Wie du dabei ganz einfach Schritt für Schritt vorgehst beschreibe ich dir in meinem neusten Blogartikel. Wenn du die Tipps konsequent mit deinem Kind anwendest, dann wird sich die 5 in Englisch schon bald in eine 4 oder eine 3 verwandeln! 😀

Gefunden auf https://greatfon.com/t/Lerntipps (22-01-23), doch der Originaltext stammt aus einem Blogartikel der Lernstrategin Diana Selig https://diana-selig.de/blog-aus-fehlern-lernen/, die diese dramatische Situation fachgerecht analysiert und zeigt, wie Eltern damit umgehen sollten!

 




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