Die Einschulung

Wie ein Kind mit der neuen Situation Schule umgeht, ist von der Persönlichkeit und der Vorbereitung durch die Eltern auf die Einschulung abhängig, denn manche Kinder knüpfen leichter Kontakte, sind neugierig und haben wenig Angst vor Neuem, während andere Kinder mehr Ängste zeigen, vorsichtiger und eher zurückhaltend sind. Kinder brauchen mehr oder minder lamge, sich in an die neue Umgebung und Situation zu gewöhnen.

Aussagen im Vorfeld wie „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“  sind ein absolutes No-Go!

Eltern sollten bedenken, dass Erstklässler vor der Einschulung nicht schon lesen, schreiben und rechnen können müssen, denn das lernen sie in der Schule. Wichtiger ist hingegen, dass die Neugier des Kindes an Buchstaben und Zahlen auf spielerische Art gefördert wurde. Schulanfänger sollten in der Lage sein, Alltagsgegenstände richtig zu benennen und ihre Erlebnisse in vollständigen Sätzen zu erzählen. Zudem sollten die Kinder selbstständig etwa beim An- und Ausziehen sein, beim Binden der Schuhbänder oder beim Umgang mit Essgeschirr und Essbesteck. Eltern sollten früh auf das eigenständige in Ordnung halten und Packen der Schultasche achten, wobei sich nach anfänglicher gemeinsamer Kontrolle die Eltern davon immer mehr zurückziehen sollten. Eltern sollten Kinder beim Aufbau einer Tagesstruktur unterstützen, angefangen vom gemeinsamen Frühstück über den Schulweg oder feste Hausaufgabenzeiten. Wenn Kinder zu lange an ihren Hausaufgaben sitzen, deutet das nicht gleich auf Konzentrationsschwierigkeiten hin, sondern auf das notwendige Einbauen von Pausen beim Lernen. Wichtig ist auch eine Erholungsphase zwischen Schule und Hausaufgabenzeit.

Quelle

https://www.meine-woche.de/staedte/meerbusch/meine-heimat/tipps-fuer-eltern-von-i-doetzchen_aid-45371191