Auswendiglernen gegen Verstehen

Warum das Auswendiglernen letztlich nie zum Ziel führt, auch wenn es manchmal vor dem Versagen in mündlichen Prüfungssituationen oder bei Schularbeiten zu helfen schein, denn man weiß von dem betreffenden Lernstoff zumindest etwas, auch wenn man ihn nicht wirklich verstanden hat.

Dieses mechanische Auswendiglernen hat nur einen entscheidenden Nachteil, denn dadurch, dass man den Wortlaut statt dem Wortsinn lernt, wird dieser gelernte Stoff rasch wieder vergessen. Zwar kann man ihn auf Grund der Vergessenskurve am nächsten Tag noch einigermaßen gut erinnern, doch in einigen Tagen wird der überwiegende Teil bereits aus dem Gedächtnis verschwunden sein, denn man hat es verabsäumt, den Lernstoff durch Einsicht und Verstehen im Gedächtnis dauerhaft zu verankern.

Besonders wichtig ist es daher beim Lernen zu versuchen, den Stoff auch zu verstehen. Eine wesentliche Hilfe ist dabei das Nachschlagen, denn manche Lerninhalte versteht man auch deshalb nicht, weil einige Wörter wie Fachbegriffe falsch oder gar nicht verstanden werden. Daher ist das Nachschlagen im Lehrbuch, in Wörterbüchern, in Mitschriften, in Fachlexika oder im Internet ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Verstehen eines Lerninhalts.